Beim Dead or alive Slam schlüpfen Schauspieler in die Rolle toter Dichter, mit denen sich die lebenden Poetry Slammer messen müssen. An großen Theatern einiger Städte ist das Format bereits etabliert und beliebt, in Köln traten am 10.11.2009 erstmals tote gegen lebende Dichter an und stellten sich dem Urteil des Publikums, das – wie bei jedem Poetry Slam – den Sieger des Abends bestimmt. Florian Cieslik und Anke Fuchs führen durch den zweiten "Tot oder lebendig"-Abend am 09. Februar 2010!

Die "Lebenden"

Am 09.02.2010 freuen wir uns auf:

Nadja Schlüter, Robert Targan, Sushi da Slamfish und Milan Pawlowski

 

Nadja Schlüter ist 23 Jahre alt und lebt in Bonn. Seit sie sich 2005 U20-Meisterin im deutschsprachigen Poetry Slam nennen durfte, tritt sie regelmäßig bei Slams und Lesebühnen im gesamten deutschsprachigen Raum und anderen Veranstaltungen, wie z.B. dem Poetry Slam im WDR-Fernsehen oder dem Brecht-Festival in Augsburg, auf und hat dabei ab und zu sogar Erfolg. Gemeinsam mit Lars Weisbrod organisiert und moderiert sie den Koblenzer Poetry Slam „Reimstein“. Zudem ist sie festes Mitglied der Lesebühne „Kanapee-Poeten“ in Trier und arbeitet als Redakteurin für den „EXOT“, das Magazin für komische Literatur, sowie als freie Autorin für jetzt.de.

Quelle: Crosa, www.facing-my-life.de

 

Robert Targan, Rekordgewinner des Kölner Poetry Slams "Reim in Flammen", studiert und schreibt als freier Journalist in Aachen. Er las bereits vor 5 Gästen in WG-Küchen und vor rund 1000 Zuhörern bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Zürich. Seine Texte bewegen sich zwischen Lyrik und Prosa, gerne quetscht er auch beide Gattungen gemeinsam auf ein Blatt Papier. Thematisch geht es in Roberts Texten meist um all jene Beobachtungen, die einen beharrlich in einer kleinen Großstadt anspringen – seien es frühreife Emo-Kiddies, unerwiderte Liebschaften oder freche Frauen im Buchhändler-Regal.

Seitdem er schreibt versucht er, einen todernsten Text zu verfassen – seine Vorliebe für das Hantieren mit Pop- und Filmzitaten wird ihm dazu behilflich sein.

 

Sushi da Slamfish

Poetry Slam-Legende. Sushi muss man erleben!

 

Milan Pawlowski schreibt Bücher, Passagen und Gedichte. Bei manchen dieser Geschichten macht er sich die Mühe die Worte zu verfilmen oder auch einfach auszusprechen.
So auch beim aktuellen Endzeit Projekt. (www.endzeit.tv)

Seine erste Novelle „Meo oder Das Ende vom Anfang“ wurde 2005 verlegt.
Nach seinem Erstlingswerk, schrieb er 2006 den Roman Kainsengel, der, Ende 2008, beim novum Verlag erschienen ist.

Zur Zeit studiert er an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Die "Toten"

Am 09.02.2010 freuen wir uns auf

Anton Weber, Sinan Akkus, Amin Farzanefar und Bertolt Kastner.

 

Bertolt Kastner

 

Anton Weber

Schauspieler, Musik, Dozent.

Zur Webseite von Anton Weber.

 

 

Amin Farzanefar, hauptberuflich Journalist und Filmkritiker, spezialisiert auf das Kino des Mittleren und Nahen Ostens, und Autor von „Kino des Orients - Stimmen aus einer Region” Er war Kurator für Retrospektiven und Filmreihen zum Türkischen, Iranischen und Arabischen Kino in Berlin, Bonn und Köln und schrieb unter anderem für den WDR, dradio kultur, SZ, FR, taz, Kölner Stadtrevue und Art&Thought. Amin Farzanefar engagiert sich im Kölner Arbeitskreis Kultur und Migration.

 

Sinan Akkus ist Regisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent. Er studierte an der Hochschule der bildenden Künste in Kassel mit Schwerpunkt Film und Fernsehen. "Evet, ich will", sein erster langer Spielfilm, wurde im November 2008 mit dem Publikumspreis des Kinofest Lünen ausgezeichnet.

Bei dem Festival „Berlin & Beyond“ in San Francisco gewann Evet, ich will! 2009 den Publikumspreis.

Im Juli erfolgte die Auszeichnung mit dem BW-Prädikat.

Anfang 2010 wurde der Film für den Preis der deutschen Filmkritik für das beste Spielfilmdebüt nominiert.

Zuvor drehte er mehrfach preisgekrönte Kurzfilme und spielte Herrn Turculu in der Comedy-Serie „Stromberg”.

Foto: Marcel Winterscheid

 

 

ARCHIV: Die Künstler im November 2009